Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsverzeichnis
03
15.7.2017
Gespräch

Change im Fluss der Dinge
Dr. Klaus Doppler / Prof. Dr. Fritz B. Simon / Prof. Dr. Rudolf Wimmer
In dem Versuch zu verstehen, ob es universelle Prinzipien gibt, die auf alle Veränderungsprozesse zutreffen – unabhängig von kulturellem, geografischem und unternehmerischem Kontext – hat unser Redakteur Oliver Haas mit den drei erfahrenen Organisationsberatern gesprochen, die sich übrigens zunächst angesichts dieser Grundfrage alle recht skeptisch zeigten. Im Laufe des Gesprächs kristallisierte sich aber doch das eine oder andere Muster heraus, das ihnen in ihrer langjährigen Tätigkeit im Kontext von Veränderungsprojekten immer wieder begegnete. Ein Gespräch über die Überlebensfähigkeit von Organisationen, den Versuch das Neue mit der alten Ordnung zu bewältigen, den Sinn des Status quo und Ambiguitätstoleranz.
4 ‑ 11, ZOE1242494


Change Management entzaubert
Rune Todnem By
Top-Down, Bottom-Up, Direktiv, Partizipativ, … es gibt kaum ein Postulat in der Gestaltung von sozialem Wandel, welches noch nicht zum universell gültigen Prinzip erhoben wurde. Trotz aller Erfolge in der Anwendung, erleben wir dennoch auch schmerzlich die Limitationen dieser Denkweise. Rune Todnem By teilt diese Sicht, schaut kritisch auf die Herausforderungen von organisationalem Wandel im 21. Jahrhundert und teilt mit uns seine ganz persönliche Charta der Prinzipien für Veränderungsarbeit.
18 ‑ 20, ZOE1242501

Hier finden Sie die englische Version des Gesprächs.

Wandel international
Dr. Christoph Beier
Seit vielen Jahren begleitet Christoph Beier internationale Transformationsprozesse aus verschiedenen Perspektiven – als Regierungsberater in Indonesien oder aktuell als Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Unser Redakteur Oliver Haas hat mit ihm über seine Erfahrungen und Beobachtungen in all diesen Veränderungskontexten gesprochen und ihn gefragt, was Berater und Beraterinnen, die sich international bewegen, beim Change Management beachten sollten.
35 ‑ 39, ZOE1242517


Organisationsentwicklung in Asien
Dr. Lee-Hsing Lu
Die Organisationsentwicklung entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA. Bis heute ist sie stark angelsächsisch geprägt. Ihr Wirkungskreis ist jedoch global und umfasst neben Europa auch Afrika, Lateinamerika und Asien. Exemplarisch haben wir daher Dr. Lee-Hsing Lu, Leiter des OD-Network Asia, gesprochen, der mit uns einen selbstreflektierten Blick in die Gestaltung von Organisationen im asiatischen Kulturkreis geworfen hat. Neben einer Standortbestimmung der Organisationsentwicklung in Asien, zeigt er uns wo Methoden, Formate und Werkzeuge des Wandels im asiatischen Raum funktionieren und wo sie an ihre Grenzen stoßen.
42 ‑ 44, ZOE1242522


Lüge nie!
Erich Rutemöller
Was hat Fußball mit Wandel zu tun? Eine ganze Menge. Fußball ist global, Fußball ist Business und Fußball ist in konstanter Veränderung. Vor allem Trainer erleben dies bei jedem Spieltag aufs Neue. Sie treffen Entscheidungen, leiten an, bringen bei, müssen aber auch zuhören, verstehen und reflektieren können. Wir wollten wissen, ob es über Landesgrenzen hinaus gültige Prinzipien und Methoden gibt, die das Trainieren einer Fußballmannschaft ausmachen. Hierfür sprach unser Redakteur Oliver Haas mit einem Kenner des deutschen aber auch internationalen Fußballs: Erich Rutemöller. Er kennt das Geschäft Fußball aus verschiedenen Perspektiven, nicht zuletzt als Ausbilder von Fußballtrainern.
45 ‑ 47, ZOE1242525


Neugierig bleiben
Dr. Ellen Langer
Ellen Langer wurde als erste Frau zur Professorin an der Fakultät für Psychologie an die Harvard Universität in den USA berufen. Seit den frühen 1970er Jahren forscht sie als Sozialpsychologin zum Thema Achtsamkeit und hat seitdem elf Bücher und über 200 Artikel zum Thema veröffentlicht. Ihr Buch «Mindfulness» ist ein Standardwerk, welches in der 25. Jubiläumsedition erschienen ist. Ellen Langer nähert sich dem Thema Achtsamkeit als universelles Prinzip, welches nicht durch eine besondere Tradition oder Praxis allein zugänglich ist. Neugier und die damit verbundene Wahrnehmung neuer Dinge sind Schlüssel von Achtsamkeit. Bewusstsein des Nicht-Wissens birgt die Entdeckung neuer Wahlmöglichkeiten und Handlungsalternativen – für jeden Einzelnen, jedoch insbesondere in Organisationen und Führung.
50 ‑ 54, ZOE1242528

Hier finden Sie die englische Version des Gesprächs.

Reflexion

Best Practice-Modelle und die fundamentalen Kräfte des Wandels
Prof. Dr. habil. Arjan Kozica / Prof. Dr. Petra Kneip
Best Practice-Modelle und Change Weisheiten erfreuen sich großer Beliebtheit, was sich wohl damit erklären lässt, dass sie bei den Verantwortlichen komplexitätsreduzierend wirken und Unsicherheit abbauen. Allerdings sind Organisationen voller Widersprüche, reagieren oft irrational und folgen nicht unbedingt den durchgeplanten Entwürfen des Change Managements. Manche Fragen in Organisationen sind unlösbar, und die Organisationen pendeln bei ihrer Lösungssuche zwischen entgegengesetzten Polen hin und her. Best Practices können als Idealvorstellungen die in sie gesetzten Erwartungen oft nicht erfüllen. Dort, wo sie an ihre Grenzen stoßen, erscheint es ratsam, sich auf die fundamentalen Kräfte des Wandels wie Paradoxien, Ambiguität, Komplexität und Nicht-Steuerbarkeit einzulassen.
12 ‑ 17, ZOE1242499


Managementinstrumente im Wandel der Zeit
Walter Sinn
Seit knapp 25 Jahren zeigen die Bain-Studien zu «Management Tools & Trends», welche Methoden Führungskräfte weltweit mit welchem Erfolg nutzen. Die Digitalisierung führt auch hier zu Veränderungen.
21 ‑ 24, ZOE1242504


Strategieprinzipien für die Ewigkeit
Prof. Dr. Martin J. Eppler
25 ‑ 27, ZOE1242508


Universelle Prinzipien des Wandels?
David Winter
Ist jeder Veränderungsprozess tatsächlich einzigartig? Funktioniert Wandel nicht immer nach ähnlichen Mustern? Gibt es universelle Prinzipien, nach denen Veränderungsprozesse gestaltet werden können? Was das Internet dazu sagt.
28 ‑ 30, ZOE1242511


Wandel und Kulturdynamik moderner Nationalstaaten
Sjaak Pappe
Kultur (lat. cultura, «Bearbeitung», «Pflege», «Ackerbau») bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Konkret handelt es sich dabei um stabile Werte und sich verändernde soziale Normen, die bestimmen, wie Menschen in Arbeitseinheiten, Organisationen, Berufsgruppen, Gesellschaften, (erweiterten) Familien usw. arbeiten (müssen oder wollen), mit der Außenwelt zusammenwirken und interagieren. Veränderungsarbeit ist somit immer auch Arbeit an der Kultur. Doch wie kann man unterschiedliche Kulturen für die Arbeit an Wandel besser verstehen und einschätzen? Die folgende Tabelle untersucht den Einfluss kultureller Wertunterschiede moderner Nationalstaaten auf das Veränderungsmanagement und skizziert die wichtigen Aspekte für Veränderung in internationalen Organisationen.
31 ‑ 34, ZOE1242514

Hier finden Sie die englische Version des Gesprächs.

Schlüsselprinzipien der ZOE-Redaktion
Kontinuierlich setzt sich die Redaktion der OrganisationsEntwicklung in unzähligen Gesprächen, virtuellen Diskussionsrunden und in den Redaktionskonferenzen mit der Welt des Wandels auseinander. Dabei werden vergangene Ausgaben reflektiert und neue geplant und diskutiert. Gemeinsam identifizieren wir Themen, die wir am Horizont erkennen – manchmal als deutliche Signale, manchmal schemenhaft. Die Frage nach den Prinzipien des Wandels hat uns ganz besonders beschäftigt. Nicht verwunderlich dabei war, dass wir alle einen eigenen, persönlichen und erfahrungsbasierten Blick auf dieses Thema haben. Und genau diesen Blick möchten wir gerne mit Ihnen teilen.
40 ‑ 41, ZOE1242520


Führungskräfteentwicklung auf die nächste Stufe heben
Elisabeth Heid / Michael Köhler
Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt, die dem Thema Personal- und Führungskräfteentwicklung in Organisationen einen neuen Stellenwert gibt: Effektive Personal- und Führungskräfteentwicklung leistet einen Beitrag dazu, dass Organisationen und ihre Mitarbeiter/innen die wachsende Komplexität und Geschwindigkeit von Veränderung besser navigieren können. Aktuell dominierende Ansätze zur Personal- und Führungskräfteentwicklung werden dem aber leider häufig nicht gerecht, weil sie einen Schwerpunkt auf eine Ausbildung formaler Kompetenzen legen. In den folgenden, an praktischen Beispielen illustrierten, Thesen zeigen die Autoren, wie ein Umdenken aussehen könnte.
60 ‑ 67, ZOE1242533

Erfahrung

Das wäre doch gelacht?!
Horst Rölz / Dr. Matthias Vött / Verena Gerner
Wie humorvolle Interventionen in der Trainings- und Beratungsarbeit wirkungsvoll eingesetzt werden können, welche Stolpersteine es insbesondere im interkulturellen Kontext zu beachten gilt und welche konkreten Erfahrungen die Autoren mit dieser Herangehensweise gemacht haben, zeigen die folgenden Einblicke.
55 ‑ 59, ZOE1242531


Der Ameisenhaufen und die Königin
Dr. Jan Christopher Pries / Mark Heckmann
Netzwerkorganisationen werden vermehrt als Alternative zu Linienhierarchien diskutiert. Dieser Artikel geht der Frage nach, welche Aufgabe Führung in diesem hochvernetzten Organisationstyp zukommt. Der optimistische Diskurs in Wissenschaft und Praxis wird um eine nüchtern-kritische Perspektive ergänzt.
68 ‑ 71, ZOE1242537


«You’ve got M@il»
Prof. Dr. Rolf van Dick / Dr. Michael Groß
Anhand einer Pilotstudie und zwei Fallstudien in Unternehmen untersuchten die Autoren das Problem zu vieler E-Mails und was das für Gesundheit und Produktivität von Mitarbeitern bedeutet. Der Beitrag gibt Anregungen für Organisationen, wie eine Kulturveränderung zu einem konstruktiven, nicht überfordernden Umgang mit dem Instrument E-Mail in der Mitarbeiterschaft angegangen werden kann und zeigt Beispiele für erfolgreiche Maßnahmen zur Eindämmung der E-Mail-Flut.
72 ‑ 78, ZOE1242539


Spannungsfelder der Corporate Creativity
Prof. Dr. Carsten Deckert
Die Definition von Kreativität basiert auf einer Spannung aus Originalität und Effektivität. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Spannung auf ein kreativitätsförderliches Arbeitsumfeld. Veranschaulicht werden diese Spannungsfelder und die anzustrebende Balance mit dem so genannten Wertequadrat.
79 ‑ 82, ZOE1242544

Fallklinik
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Klassiker
Perspektiven
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Ortmanns Ordnung

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