Blick ins aktuelle Heft

Ambidextrie gestern und heute

Harvard-Professor Michael L. Tushman

Der Begriff «organisationale Ambidextrie» bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, Exploration und Exploitation gleichzeitig zu verfolgen. Es geht darum, sich sowohl mit dem Kerngeschäft durch Effizienz und kontinuierliche Optimierung auf etablierten Märkten zu behaupten (Exploitation), als auch flexibel, experimentierend und kreativ zukünftige Geschäftspotenziale für möglicherweise neue Märkte zu entwickeln (Exploration). Das Interesse an und die Forschung zu diesem Thema sind in den vergangenen 20 Jahren explosionsartig gewachsen. Harvard-Professor Michael Tushman gibt im Gespräch mit ZOE-Redakteur Thomas Schumacher einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung.
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Die Vernetzung der Welten

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Zwischen erfolgreichem Kerngeschäft und der gleichzeitigen Vorbereitung auf eine digitale, datengetriebene Zukunft heißt es für Organisationen, die Balance zu finden. ZOE-Redakteur Thomas Schumacher sprach mit Ambidextrie- Expertin Julia Duwe über alltagstaugliche Lösungen und eine gute Navigation zwischen diesen beiden Welten.
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Frage: «Wie wird Selbsterneuerung nach der Krise ermöglicht?»

»Wie wird Selbsterneuerung nach der Krise ermöglichst, Herr Schumacher?« Regelmäßig stellt sich ein Experte aus der ZOE-Redaktion häufig gestellten Fragen aus dem Kreis der Leserinnen und Leser und beantwortet diese unter Zuhilfenahme einschlägiger Artikel aus dem ZOE-Archiv. Weiterlesen

Technologiebedingten Wandel meistern

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In modernen Arbeitswelten werden zunehmend arbeitsplatzbezogene digitale Technologien eingesetzt. Wenngleich dies zahlreiche Chancen bietet, kann es auch negative Folgen für die Gesundheit von Mitarbeitenden haben. Diese Herausforderungen werden durch die aktuelle Corona-Krise für viele Unternehmen noch verschärft. Stress, der direkt oder indirekt durch den Einsatz von Technologien entsteht, wird als «Technostress» bezeichnet. Wichtige Hebel zu dessen Vermeidung umfassen die Gestaltung von Technologien sowie die Berücksichtigung verschiedener individueller und situativer Faktoren im Rahmen technologischer Veränderungsprozesse. Weiterlesen

Mentale Auszeiten und Erholung

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Moderne Arbeitsformen bieten viele Möglichkeiten zum schnellen und innovativen Arbeiten. Gleichzeitig fordern sie die mentale Präsenz und Flexibilität jeden Tag aufs Neue heraus. Wenn die hohen Anforderungen über lange Zeit andauern oder kritisch erlebte Situationen wie Change-Prozesse hinzukommen, kann ein Gefühl der Überforderung entstehen und langfristig können sich gesundheitliche Beeinträchtigungen entwickeln. Somit ist es bei hohen Anforderungen besonders notwendig, ab und an inne zu halten und Aufmerksamkeit auf eine ausreichende Erholung zu lenken. Weiterlesen

Frage: »Wie bleibt man trotz Ungewissheit und des Wissens über das Nicht-Wissen handlungsfähig?«

»Wie bleibt man trotz Ungewissheit und des Wissens über das Nicht-Wissen handlungsfähig?«
Ein Streifzug von ZOE-Gastredakteur Joachim Freimuth durch das Online-Archiv der OrganisationsEntwicklung beantwortet diese Leser*innenfrage. Weiterlesen

Qualitätszeit für erweiterte Beratung

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Der bereitwillige Tausch von Wissen und der Wille zur Kollaboration sind für die Steuerung der integrierten Partnerschaft des Beratungsunternehmens Mazars unverzichtbar. Ein Gespräch mit Christoph Regierer, Oliver Theobald und Thomas Schildhauer über den Change, um von Daten über Informationen zu Wissen, Erfahrung und Beratungskompetenz zu gelangen.
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Über den Wolken

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Moderation kommt immer dann zum Zuge, wenn Betroffene zu Beteiligten werden: Zur Ideensammlung, beim Teilen von Wissen, für gemeinsame Entscheidungen, das Klären von Umsetzungsfragen oder das Ausräumen von Konflikten. Das Plädoyer der Autoren ist, solche Moderationsanlässe gezielt in virtuellen Räumen stattfinden zu lassen – mit neuen Gestaltungsoptionen für räumlich-zeitlich unabhängiges Denken und Handeln. Weiterlesen

Die Frage: »Ist das Ende der Hierarchie in Organisationen angebrochen?«

Oliver Haas

»Ist das Ende der Hierarchie in Organisationen angebrochen, Herr Haas?« Regelmäßig stellt sich ein Experte aus der ZOE-Redaktion häufig gestellten Fragen aus dem Kreis der Leserinnen und Leser und beantwortet diese unter Zuhilfenahme einschlägiger Artikel aus dem reichhaltigen und immer wieder wunderbar aktuellen ZOE-Archiv. Weiterlesen

Es kann jeden treffen

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Reputation und Image sind wichtig für Unternehmen, denn fehlendes Vertrauen in Produkte und Organisationen schlägt sich rasch in den Verkaufszahlen nieder. Daher sollte man annehmen, dass Firmen alles daransetzen, um ihre Reputation zu schützen – eine Art Versicherung in Form eines Krisenmanagements aufbauen und betreiben. Doch weit gefehlt: Viele Unternehmen sind kaum oder gar nicht auf Krisen vorbereitet und geraten somit
nach dem eigentlichen Krisen-Ereignis zusätzlich in eine Kommunikationskrise. Weiterlesen

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