Reflexion

Dimensionen der Bedeutsamkeit

Zur Aktualität der Sinnfrage in Unternehmen

Jeder Mensch hat das tief empfundene Bedürfnis, das eigene Leben sinnvoll zu gestalten, sich in einem Bedeutungszusammenhang und auf eine Perspektive hin zu entwickeln. Sinnhaftigkeit erleben wir, wenn wir in unseren verschiedenen Lebensbezügen fühlen und erkennen, worum es uns im Wesentlichen geht, und wenn wir uns darauf ausrichten können. Sinn kann nicht konstruiert oder verordnet werden, wir müssen ihn für uns entdecken – in einer Sache, einer Handlung, einer Aufgabe, im »aktiven Weltbezug« (Schnell

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Unternehmen brauchen agile Beratung

Alles verändert sich — nur die systemische Beratung nicht?

Je turbulenter die Umwelten, desto mehr müssen sich Unternehmen in agile Unternehmen verwandeln, heißt es gerne aus Beraterkreisen. Doch wie steht es mit den Beratern selbst? Wie müssen sich ihre eigene Profession, Haltung, Selbstverständnis, ihre Architekturen, Designs, Interventionen etc. wandeln, um Unternehmen auf ihrem Weg zu agilerem Handeln glaubwürdig beraten zu können?

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Das Aschenputtel-Problem

Zur Bedeutung der Authentizität von Organisationen

Viele Unternehmen bemühen sich um Authentizität. Das gelingt nicht immer. Sind Widersprüche zwischen Außendarstellung und tatsächlichem Handeln erkennbar, kann das unangenehme Folgen haben. Unter metaphorischem Rückgriff auf das bekannte Märchen «Aschenputtel» zeigt der vorliegende Artikel diese Folgen auf – und skizziert Handlungsoptionen.

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Zurück zum Kern

Sinnstiftende Führung in der Arbeitswelt 4.0

Wie muss Führung im modernen Arbeitskontext gestaltet sein, um einerseits die Potenziale erhöhter Freiheit, Flexibilität und Innovativität zu nutzen und andererseits sinnstiftende Orientierung und Inspiration zu geben? Führung über Sinn gewinnt nicht nur im Kontext der Arbeitswelt 4.0 immer mehr an Bedeutung, sondern wird in Zeiten zunehmender Beschleunigung in Unternehmen auch zunehmend zum Schlüsselfaktor, um Sinnblockaden und deren negative Konsequenzen durch Zeitmangel, Defokussierung und emotionale Erschöpfung von Führungskräften zu vermeiden.

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Keine schrecklich nette Familie

Anmerkungen zu einer aufstrebenden Organisationsmetapher

Seit langem ist es beliebt, Organisationen über Bilder zu beschreiben. Der Blick in aktuelle Stellenanzeigen und Imagekampagnen zeigt: Unternehmen geben sich immer häufiger auffallend familiär. Aber können Wirtschaftsbetriebe so wirklich sein? Eine genauere Betrachtung weckt nicht nur leichte Zweifel – Unternehmen und Familien sind unvergleichbar.

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Teilnehmer-Typologie

Wer Besprechungen trägt, behindert, anderswo sein sollte

Besprechungen sind der Ort, an dem Teammitglieder zusammenkommen, gemeinsam diskutieren, Entscheidungen treffen und – idealerweise – Lösungen für Probleme finden. Dies setzt allerdings voraus, dass die Teilnehmer von Besprechungen einen individuellen Beitrag dafür leisten. Dass dies nicht in allen Besprechungen der Fall ist, dafür sprechen sowohl persönliche Erfahrungsberichte als auch wissenschaftliche Studien. Doch: Welche Möglichkeiten gibt es, Diskussions-Rollen in Besprechungen zu identifizieren? Welche positiven und negativen Beiträge leisten die einzelnen Rollen und welche leisten vielleicht gar keinen Beitrag? Mit welcher Häufigkeit treten Rollen auf? Und wie kann ich das Auftreten positiver Diskussionsrollen fördern bzw. negative Teamrollen drehen?

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Kleines Besprechungs-ABC

Wie können wir Besprechungen als lebendige Orte der Organisationsentwicklung gestalten? Welche Grundkonzepte sollte jeder kennen, der Meetings führt? Auf diese und weitere Fragen im Umfeld von Besprechungen und ihrem Management geben wir in diesem kleinen ABC mit Augenzwinkern Antworten.

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Mythos Change — Warum sich Verändern verändern sollte

Ein Plädoyer für mehr Bescheidenheit und Augenmaß in Veränderungen

Die Change Industrie lebt von unerfüllbaren Managerträumen. Häufig produziert sie jedoch das, was sie vorgibt, verändern zu wollen: Zynismus, Abwertung, Resignation. Dieser Aufsatz wirft einen kritischen Blick auf Change Gewitter, die gegenwärtig in vielen Organisationen auftreten. Dabei artikulieren die Autoren eine tiefgreifende Unzufriedenheit an der vielerorts ungebremsten Change-Euphorie. Im zweiten Teil beschreibt der Beitrag die Idee, einen Neuanfang zu wagen und einfache Prinzipien in den Fokus zu rücken, die zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten sind.

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Achtsame Kommunikation in Meetings

Wie Sie bei sich beginnen

Meetings sind neben persönlichen Gesprächen das Herz von Organisationen. In Meetings kommen wir zusammen, um uns auszutauschen, voneinander zu lernen und uns auf gemeinsame Ziele zu verständigen. Ohne Achtsamkeit agieren wir in Besprechungen jedoch unbewusst und sind für zentrale Dimensionen unserer persönlichen Kommunikation blind. Mit Achtsamkeit hingegen können wir eine Atmosphäre des Vertrauens und intensiven Zuhörens schaffen, die das gegenseitige Verstehen unterstützt und vertieft.

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Improvisationsfähigkeit als dynamische Kompetenz

Improvisation und Erfahrung sind keine Gegensätze

In der wissenschaftlichen Diskussion um dynamische Kompetenzen wird die Improvisationsfähigkeit wegen ihrer Unvorhersehbarkeit überwiegend nicht als Kompetenz gesehen, die sich gezielt aufbauen lässt. Der vorliegende Beitrag widerspricht dieser Ansicht und untermauert dies anhand des Praxisbeispiels der Deloitte Garage in Deutschland.

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