Inhaltsverzeichnis

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Inhaltsverzeichnis
04
15.10.2019
Reflexion

Rollen und Personen
Prof. Dr. Stefan Kühl

Sowohl Rollen als auch Personen sind zentrale Formen der Erwartungsbildung, über die sich der Unterschied von Gruppen und Organisationen verstehen lässt. Während Gruppen stark auf der Erwartungsbildung über Personen basieren, ist in Organisationen besonders die Erwartungsbildung über Rollen zentral. Dieser Artikel zeigt auf, worin die Unterschiede zwischen Organisationen und Gruppen liegen und welche Konsequenzen für die Praxis sich daraus ergeben.

6 ‑ 11, ZOE1315887


Bitte nicht authentisch!
Rainer Niermeyer

Authentizität galt lange als Erfolgsgarant. Die Wähler wünschten sich diese vermeintliche Kongruenz zwischen innerem Zumute-Sein und äußerlich sichtbarem Verhalten von ihren Politikern. Und Mitarbeiter verlangten kaum etwas anderes sehnlicher von ihren Führungskräften. Einschlägige Seminare wie «Authentische Führung» oder «Mit Authentizität zum Erfolg» dominieren die Hitlisten der Weiterbildungsanbieter.

16 ‑ 17, ZOE1315892


Die Welt als Bühne
Dr. Bernd Schmid

«All the world’s a stage, and all the men and women merely players… and one man in his time plays many parts» (Shakespeare)

18 ‑ 19, ZOE1315894


Rollenbewusstsein
Dr. Dirk Bayas-Linke / Ulrich Beck

Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist zentral im Shopfloor Management. Sie fällt Führungskräften leichter, wenn diese ein angemessenes Rollenbewusstsein entwickeln. Dadurch können sie leichter erkennen, welche ihrer Rollen als disziplinarischer Vorgesetzter, Trainer, Moderator oder Mentor einer bestimmten Situation angemessen ist. So arbeiten Teams eigenständiger und damit erfolgreicher.

20 ‑ 24, ZOE1315900


Rollenstress in Teams
Dr. Stefan Berger

Um 9.00 Uhr habe ich damit begonnen, an Projekt A zu arbeiten, wurde aber von einem dringenden Anruf aus Projekt B unterbrochen. Nachdem wir das geklärt hatten, stand um 10.00 Uhr ein Daily Stand-up für Projekt C in meiner Agenda. Während des Meetings habe ich weiter an Projekt A gearbeitet, um die Deadline einzuhalten, und musste zusätzlich noch zwei bis drei E-Mails wegen der Probleme in Projekt B schreiben. Anschließend hatte ich einen Call mit den Kollegen aus London wegen des Kick-Offs von Projekt D. Während des Calls habe ich noch schnell das Feedback aus dem 10 Uhr-Meeting in die Projekt C-Slides integriert. Um 12.00 Uhr war ich mit Emma in der Kantine verabredet und konnte mit ihr die Fortschritte in Projekt A diskutieren. Am Nachmittag…

25 ‑ 30, ZOE1315904


Privileg Mann
Hans W. Jablonski

Wo Menschen zusammenleben und arbeiten, begegnen sie sich zwangsläufig mit Erwartungen. Das gilt sowohl im Hinblick auf das eigene Verhalten als auch auf das des jeweiligen Gegenübers. Diese Verhaltenserwartungen wurzeln oft im biologischen Geschlechtsunterschied und sind mit einer als typisch angesehenen Geschlechterrolle verknüpft. Auf die Differenzierung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht, der Geschlechtervielfalt sowie dem Begriff der geschlechtlichen Identität wird an dieser Stelle nicht vertiefend eingegangen. Der folgende Text konzentriert sich auf die Zuschreibung der Geschlechterrollen sowie dessen Auswirkungen auf die Organisationsentwicklung.

31 ‑ 36, ZOE1315909


Die Rolle als wertebasiertes Konstrukt
Dr. Guido Schmidt

Der Begriff der Rolle scheint allgegenwärtig. Kaum ein gesellschaftlicher Diskurs, kaum eine unternehmerische Debatte, die ohne das Thema auskommen. Doch was ist eine Rolle überhaupt? Eine Auseinandersetzung mit der Entstehung des Rollenkonzeptes legt den Kern des Themas frei. Rollen sind Wertemodelle, deren Verständnis in Unternehmen positiv gestaltet werden können. Die Definition von Rollen ist der wesentliche Maßstab für die Wahrnehmung von Qualität von Organisationen und damit ein essenzielles Aufgabengebiet des Change Managements.

37 ‑ 40, ZOE1315913


Tief getroffen
Dr. Brigitte Winkler

Der Drang von Organisationen, alles erfassen und bewerten zu wollen (Evaluitis) führt immer öfter zu einem unreflektierten Einsatz von Feedbackinstrumenten. Damit entsteht – ganz subtil – ein wirkmächtiges Controlling-Instrument, das in vielen Fällen Grundlage für Entscheidungen wird. Oftmals werden die Konsequenzen für die Feedbackempfänger und das sie umgebende System sowie die Anschlussprozesse zu wenig mitbedacht.

41 ‑ 47, ZOE1315915


Agile Aktivisten und apokalyptische Reiter
Katrin Schillinger

Jetzt, da das noch so Selbstverständliche infrage gestellt wird, ergeben sich unendlich viele Möglichkeiten und ebenso viele Herausforderungen. Wir sind endgültig in einer Zeit angekommen, in der es auffällt, wenn der Aufruf zur Wandlungsfähigkeit nur ein Lippenbekenntnis bleibt. Zukunftsoptionen für Menschen und Organisationen vervielfältigen sich auf ungewohnte Weise und allen Beteiligten wird zunehmend bewusst, dass dies auch bedeutet, mit Unsicherheiten und Widersprüchlichkeiten umzugehen. Genau diese Herausforderung zu meistern, ist grundlegend, wenn wir über Veränderungsfähigkeit sprechen.

49 ‑ 51, ZOE1315917


Nichts ist so theoretisch wie eine gute Praxis
Prof. Dr. Joachim Freimuth / Dr. Nadine Stein

Vor kurzem widmete diese Zeitschrift ihren Schwerpunkt dem Thema «Mut zur Theorie», weil diese von Praktikern zunehmend als sperrig oder abstrakt abgetan wird (ZOE 2/2018). Es dominiert der Ruf nach simplen Tools und schnellen Lösungen. Solche Polarisierungen zwischen Theorie und Praxis sind Hinweise auf ein verunsichertes Handlungsfeld, das gerade der Rahmung bedarf, um vorschnellen Vereinfachungen zu entgehen. Beratung und Führung müssen daher als angewandte Sozialwissenschaft verstanden werden. Frag dich: Wie lernt ein Mensch, einen «Blick» für etwas kriegen? Und wie lässt sich ein solcher Blick verwenden? (Ludwig Wittgenstein)

64 ‑ 71, ZOE1315928


Raum für Neues
Dr. Stefan Bergheim

Entscheider in privaten und staatlichen Organisationen haben die Zukunft immer im Blick. Diese Zukunft ist allerdings noch nicht gekommen – wie können wir sie dann in unseren heutigen Entscheidungen in den Blick nehmen? Zwei Zugänge zu diesem Thema sind hinreichend bekannt, ein dritter soll hier im Mittelpunkt stehen: Die Antizipation.

83 ‑ 85, ZOE1315938

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