Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
03
15.7.2020
Erfahrung

Vom Wollen zum Machen
Marcel Pietsch-Khalili

Es besteht sicher kein Mangel an Nachhaltigkeitszertifizierungen für Unternehmen. Aber B Corporations sind ein ganz besonderer Typus: Firmen, die sich voll in den Dienst des Gemeinwohls stellen und dabei achtsam mit allen Ressourcen umzugehen versuchen. Und sich einer Zertifizierung stellen, die eine der anspruchsvollsten 360°-Betrachtungen zum Thema Nachhaltigkeit ist, die es derzeit gibt. Wir waren eine Firma mit guten Produkten und engagierten Mitarbeitenden, aber wir fühlten, dass wir nicht mehr so richtig wissen, wo wir hingehören. Die Zertifizierung zur B Corporation war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dahin.

5 ‑ 10, ZOE1338092


Was uns gut tut: Mentale Auszeiten und Erholung
Prof. Dr. Sabine Sonnentag

Um in anspruchsvollen leitenden oder beratenden Berufen handlungsfähig zu bleiben, brauchen wir Routinen und Strategien, die uns helfen unser Wohlbefinden sowie unsere physische und mentale Fitness zu stärken. In der Artikelreihe «Was uns gut tut» finden Sie praxiserprobte Vorgehensweisen, die dazu dienen, die individuelle und organisationale Resilienz zu fördern.

17 ‑ 20, ZOE1338103


Was uns gut tut: Metabalance
Awai Cheung / Pia Drauschke / Stefan Drauschke

29 ‑ 30, ZOE1338111


Wenn Wandel krank macht
Sarah Pischel / Prof. Dr. Jörg Felfe

Wenn Mitarbeitende Zeichen von Überbeanspruchung oder sogar einer psychischen Erkrankung zeigen, gehört es zur Fürsorgepflicht einer Führungskraft, diesen nachzugehen. Diese große Herausforderung verunsichert jedoch viele Führungskräfte: Denn woran erkenne ich überhaupt, ob ein Mitarbeitender psychisch überlastet ist? Darf ich das sensible Thema ansprechen? Und welche Unterstützungsmöglichkeiten habe ich?

31 ‑ 38, ZOE1338113


Kohärente Beziehungen als Kern gesunder Unternehmen
Jessica Böhme / Dr. Thomas Bruhn

Es sind die Beziehungen zu uns selbst, Anderen und unserem Kontext, die bestimmen, ob sich das Gesamtsystem in einen gesunden oder ungesunden Zustand entwickelt. Umfassende Forschungen zeigen, dass unsere Beziehungen ausschlaggebend sind für ein gutes und gesundes Leben. Daher ist es sowohl für den Einzelnen persönlich von zentraler Bedeutung sogenannte kohärente Beziehungen im Unternehmen zu erfahren als auch für die Organisation. In kohärenter Beziehung zum Unternehmen zu stehen bedeutet, das eigene Wissen, Sein und Handeln im Zusammenhang zum Unternehmen auf eine Weise einbringen zu können, die für den Einzelnen sinnvoll erscheint.

40 ‑ 43, ZOE1338122


Was uns gut tut: Achtsamkeit
Dr. Martina Dopfer

44 ‑ 45, ZOE1338127


Technologiebedingten Wandel meistern
Dr. Daniel Thiemann / Prof. Dr. Arjan Kozica / Prof. Dr. Petra Kneip

In modernen Arbeitswelten werden zunehmend arbeitsplatzbezogene digitale Technologien eingesetzt. Wenngleich dies zahlreiche Chancen bietet, kann es auch negative Folgen für die Gesundheit von Mitarbeitenden haben. Diese Herausforderungen werden durch die aktuelle Corona-Krise für viele Unternehmen noch verschärft. Stress, der direkt oder indirekt durch den Einsatz von Technologien entsteht, wird als «Technostress» bezeichnet. Wichtige Hebel zu dessen Vermeidung umfassen die Gestaltung von Technologien sowie die Berücksichtigung verschiedener individueller und situativer Faktoren im Rahmen technologischer Veränderungsprozesse.

46 ‑ 49, ZOE1338130


Was uns gut tut: Alltagsstörungen effizient lösen
Angelika Miller / Uta Rosa Ströbel

50 ‑ 52, ZOE1338133


Innovationen für Arbeit und Leben
Lea-Therese Strobel / Prof. Dr. Maria Strobel / Prof. Dr. Isabell M. Welpe

Mit technologischen Innovationen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen verändern sich aktuell Geschäftsmodelle sowie Organisationsabläufe und Berufsbilder. Neue Berufe und Wirtschaftszweige entstehen und bestehende Tätigkeiten wandeln sich tiefgreifend. Dabei ergibt sich jedoch eine Diskrepanz zwischen den neu entstandenen Anforderungen der Arbeitswelt und den weitestgehend unverändert gebliebenen Abläufen der privaten Lebenswelt. Es fehlen organisationale und gesellschaftliche Innovationen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben. Der Lehrstuhl Strategie und Organisation der Technischen Universität München führte gemeinsam mit dem Charta der Vielfalt e.V. eine Studie durch, um Erkenntnisse zu der Frage zu gewinnen: Welche organisationalen und gesellschaftlichen Innovationen sind notwendig, um Arbeit und Leben – und die Schnittstellen zwischen beiden Bereichen – so zu organisieren, dass die Vereinbarkeit und Addition beider gelingt?

53 ‑ 58, ZOE1338138


Was uns gut tut: Feelgood Management
Vera Podlinski

68 ‑ 69, ZOE1338152


Warum gute Führung Sinn macht
Prof. Dr. Nico Rose / Prof. Dr. Michael F. Steger

In einer Studie wurden rund 600 deutsche Arbeitnehmer zur Wahrnehmung ihrer Führungskraft befragt. Es ging um jene Aspekte der Führungsleistung, die das Sinnerleben der Mitarbeitenden stärken (siehe ZOE 4/2017). Drei Jahre später haben die Autoren erneut hingeschaut: Beeinflusst die Führungsqualität die Wechselmotivation?

76 ‑ 79, ZOE1338157

Gespräch
Reflexion

Arbeiten im Takt der Algorithmen?
Jan G. Langhof / Prof. Dr. Birgit Renzl / Prof. Dr. Stefan Güldenberg

Ständig summende Smartphones, E-Mail-Benachrichtigungen, stete Erreichbarkeit. Viele Mitarbeitende und Führungskräfte fühlen sich durch die Digitalisierung und den vorgegebenen Takt der Algorithmen gestresst und überfordert. Der Artikel zeigt, wie Servant Leadership dazu beitragen kann, die Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance wahrzunehmen.

12 ‑ 16, ZOE1338100


Zeit für Reflexion
Felix Held / Jonas Geißler

Reflexionszeiträume dienen in der Entwicklung von Organisationen als Kristallisationspunkte für Zukunftsfähigkeit und gesunden Wandel. Dabei ist es entscheidend, wie sie gestaltet und im organisationalen Alltag gelebt werden. Reflexion darf kein theoretisches Konzept in einem Prozesskreislauf bleiben, sondern kann ihre Wirkung nur in einem «Zeitraum» entfalten. Das mag banal klingen, ist aber die entscheidende Herausforderung im operativen Alltag. Der Begriff «Reflexionszeitraum» soll genau dies ausdrücken – die Wirksamkeit von Reflexion durch ihre Verzeitlichung und Gestaltung im Raum.

21 ‑ 28, ZOE1338105


Wege zum gesunden Unternehmen
Dr. rer. pol. Simone Kattwinkel / Dr. phil. Moritz M. Petzi

Die Ausweitung von Arbeit auf alle Lebensbereiche, die erwerbsbezogene, gezielte Nutzung aller individuellen Ressourcen – Gesundheit als positive Lebensressource eingeschlossen – und die Vorstellung von einer alltäglichen Machbarkeit von Gesundheit sowie der allgegenwärtige demografische Wandel bergen neue Gesundheitsbelastungen für Arbeitnehmer/innen und Unternehmen, die eine gesunde Unternehmensführung im Sinne eines systematischen integrierten Betrieblichen Gesundheitsmanagements notwendig machen.

60 ‑ 67, ZOE1338147


Mitnehmen statt kämpfen
Winfried Berner

Seit über 30 Jahren betreibe ich Change Management; ungefähr genauso lang bin ich in einem Umweltverband aktiv. Daher wird mir des Öfteren die Frage gestellt: Könnte man die Erkenntnisse und Methoden des Change Managements nicht auch nutzen, um gesellschaftliche Veränderungen voranzubringen, die oft so zäh, konfliktreich und allzu oft unergiebig verlaufen? Die Antwort: Im Prinzip ja, aber…

80 ‑ 87, ZOE1338160

Ausblick
Fallklinik
Werkzeug
Klassiker
Perspektiven
Bücher
Ortmanns Ordnung

Top