Inhaltsübersicht Ausgabe 02/2001

Christoph Lauterburg
Gute Manager fallen nicht vom Himmel
Deshalb werden sie auf Erden so vermisst. Qualifizierte Führungskapazität entwickelt sich in Zeiten eines turbulenten Wandels immer mehr zum zentralen strategischen Engpass. Um Spitzennachwuchskräfte sorgfältig auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten, ist es mit Theorie-Vermittlung und Sandkastenspiele in Seminaren allein nicht getan. Christoph Lauterburg beschreibt Coaching-Teams als wirkungsvolle Form prozessbegleitender Qualifizierung – ihren Nutzen, ihre Voraussetzungen und die Möglichkeiten ihrer Gestaltung.

Dorothea Herrmann, Christoph Meier
Teamarbeit auf Distanz
Neue Herausforderungen durch den Einsatz von Telekooperationstechnologie

Der Gebrauch der neuen Informations- und Komunikationstechnologie im beruflichen Alltag ist schon so zur Selbstverständlichkeit geworden, dass über ihren Nutzen kaum noch nachgedacht wird. Da wird es Zeit, den Einsatz dieser Instrumente einmal kritisch zu reflektieren. Dorothea Herrmann und Christoph Meier untersuchen die Tücken, die E-Mails, Groupware und Videokonferenzen bergen, und leiten daraus Empfehlungen für ihren Einsatz ab.

Heiko Roehl, Helmut Willke
Kopf oder Zahl !? Zur Evaluation komplexer Transformationsprozesse
Wenn es um Evaluation geht, dann werden viele zahlengläubig. Doch worauf basieren die Zahlen ? Was wird hier eigentlich bewertet ? Heiko Roehl und Helmut Willke setzen sich mit der Evaluation komplexer Transformationsprozesse auseinander und arbeiten Grundzüge eines balancierten Evaluationsprozesses aus. Dies kann vermeiden helfen, dass bei dem Spiel mit den Zahlen nur derjenige gewinnt, der weiss, wie die Zahlen zustande kamen.

Wolfgang Zimmermann
Entwicklungspfade zwischen Tradition und Zukunft
Stossen Familienunternehmen an die Grenze bisherigen Wachstums, tun sie sich oft schwer, den naturwüchsigen Entwicklungsprozess in neue Bahnen zu lenken. Wolfgang Zimmermann hat ein Unternehmen bei diesem Entwicklungsprozess begleitet und schildert die wesentlichen Schritte. Er reflektiert die dabei auftretenden Spannungsfelder und eine Prozessdynamik, die ihrem eigenen Rhythmus folgt.

Constantin Peer
Was kann die OE von der Kulturentwicklung lernen?
Sie kann zumindest lernen, sensibler für die eigenen kulturellen Prämissen zu werden. Schliesslich können sich diese von der Kultur in der beratenen Organisation unterscheiden. Constantin Peer erläutert an Beispielen, worum es in der Kulturentwicklung geht. Nicht um eine neue Methode zu präsentieren, sondern um ein anderes Aufmerksamkeitsraster einzuführen, das die Wahrnehmungssensibilität in der Prozessarbeit fördert.

Martin Lörsch, Christoph Rüdesheim, Johannes Smykalla
Und sie bewegen sich doch…“
Die Evaluation als Instrument der systemischen Organisationsentwicklung.

Wie läßt sich eine Evaluation eines Prozesses so gestalten, dass darüber ein Reflexionsprozess institutionalisiert wird ? Vor dieser Frage stand die Steuerungsgruppe eines kirchlichen Projekts, das den Prozess des Zusammenwachsens ursprünglicher getrennter Kirchengemeinden in einem Seelsorgebezirk überprüfen und dabei gewonnene Erfahrungen auswerten sollte. Lörsch, Rüdesheim und Smykalla skizzieren eine Evaluations-Architektur, bei der die Evaluation selbst integraler Teil des Entwicklungs- und Veränderungsprozesses wird.

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