Inhaltsübersicht Ausgabe 02/2002

Bruno Staffelbach, Sabina Renggli
e-HR meets old HR
Wälzt die Informations- und Kommunikationstechnologie auch den Human Resource-Bereich völlig um ? Oder handelt es sich nur um die alten Probleme in einem neuen Gewande ? Bruno Staffelbach und Sabina Renggli treten als Vertreter von e-HR und old HR in einen Dialog und schauen genauer hin, wo nun der Nutzen und wo die Risiken des Einsatzes der neuen Technologien liegen.

Ariane Bentner, Reiner Bundschu, Tatjana Müller, Sabine Strobach
Kommunikation im Krankenhaus: Ein Beispiel für einen systemischen Beratungsansatz
Was macht man im Krankenhaus , wenn die interne Kommunikation ‚leidend‘ ist. Wenn nicht nur an Symptomen ‚herumgedoktort‘ werden soll, muss das Beratungsprojekt selbst die bisherigen kommunikativen Gepflogenheiten ändern. Bentner, Bundschu, Müller und Strobach schildern aus der unterschiedlichen Sicht der Auftraggeberinnen und des Beratungsteams ein Pilotprojekt als Beispiel für einen systemischen Beratungsansatz.

Thomas A. Becker
Steuerung des Eigensinns
Wie lassen sich spezialisierte und kompetente Teilsysteme in einen synergetischen, produktiven Zusammenhang bringen, ohne dass die Autonomie der Teile dadurch eingeschränkt wird. Thomas A. Becker reflektiert das Verhältnis von Differenzierung und Integration als Voraussetzung innovativen Handelns in Organisationen und geht der Frage nach, welche Anforderungen sich daraus für die Steuerung solcher komplexer Systeme ergeben.

Sabine Boerner, Diether Gebert
Zur Förderung von Innovationen: Freiheit um jeden Preis?
Wer Innovation will, muss persönliche Freiheit geben. Doch was ist, wenn höhere Freiheitsgrade zu einer Zunahme von Konflikten führen und damit die Umsetzungsrate der innovativen Vorschläge sinkt ? Sabine Boerner und Diether Gebert analysieren dieses Dilemma und zeigen, dass eine integrative Strategie der Vertrauensbildung und Konfliktbewältigung förderlich wirkt.

Alfred R. Oetker
Konflikte in Familienkonzernen: Ihre Regelung unter Berücksichtigung sich wandelnder Eigentümerstrukturen
Familienunternehmen stehen im Ruf, besonders konfliktanfällig zu sein. Vor allem wenn ein Generationenübergang ansteht und sich dadurch die Eigentümerstrukturen ändern, bedarf es sorgfältiger Regelungen zur Konfliktvermeidung, um den Interessen der unterschiedlichen Beteiligten-Gruppen gerecht zu werden. Alfred R. Oetker analysiert typische Konflikte in Familienkonzernen und zeigt Wege ihrer Bewältigung.

Anne Ahlers
Mitarbeiterbeteiligung: Erst Ziele und Rollen klären, dann beteiligen
Dass man Betroffene zu Beteiligten machen sollte, ist schon so etwas wie ein alter Glaubenssatz der OW. Doch bewirkt Mitarbeiterbeteiligung immer das, was sie bewirken soll. Anna Ahlers beschreibt die Fallstricke der Mitarbiterbeteiligung und wie man sie vermeiden kann.

Susanne Weber
Vernetzung als Prozess entwerfen mit Grossgruppenverfahren
Sind Netzwerke nur ein Modethema oder ein neues Handlungsparadigma in funktionell hochdifferenzierten und professionalisierten Gesellschaften ? Und wie lassen sie sich organisieren ? Susanne Weber setzt sich mit dem ‚Mythos‘ Netzwerk auseinander und schlägt Großgruppenverfahren als unterstützende Interventionen vor, um Vernetzung als Lernprozess zu gestalten.

Interview
Externes Rating – Spezielle Beobachter zwischen Unternehmen und Kapitalmarkt
Durch Basel II gewinnt das Rating von Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Und damit fällt der Blick auch auf die Agenturen, die diesen Prozess gestalten. R. Wimmer und C. Kolbeck klären im Gespräch mit T.Hinrichs, Geschäftsführer von Standard & Poor’s Deutschland, wie Rating-Agenturen arbeiten, was sie beobachten und was sie bewirken.

Top