Inhaltsübersicht Ausgabe 04/2005

Kernfrage für jede Unternehmensführung: Wie kann es gelingen, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern? Dazu sind einige grundsätzliche Fragen zu beantworten: Wie verändern sich die Erwartungen der Kunden? Welche relevanten Entwicklungen gibt es generell im Markt, in der Technologie und im (globalen) Wettbewerb? Wie gut passt dazu das aktuelle Produkt- und Leistungsportfolio? Wie leistungsfähig ist die derzeitige Organisation im Hinblick auf Qualität, Schnelligkeit und Kosten? Wie solide ist die Finanzierung? Wie muss die zukünftige Führungsstruktur aussehen, welche Personen und welche Qualifikationen braucht es?

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Artikel


Prof. Dr. Jörg Sennheiser
Generationenwechsel im Familienunternehmen
Prof. Sennheiser hat das Unternehmen Sennheiser electronic seinerzeit von seinem Vater übernommen. Er hat es mehrere Jahre geleitet, ein professionelles Management installiert und inzwischen bereits begonnen, die spätere Übertragung an die nächste Generation vorzubereiten. Er hat mit uns über seine persönlichen Erfahrungen sowie über seine Überlegungen im Hinblick auf die nächste Stabsübergabe gesprochen.

Martin J. Eppler, Jeanne Mengis
Wissensdialoge – Ein gesprächsbasierter Ansatz des Wissensmanagements
Wissen wird zum grossen Teil in Gesprächen und Sitzungen entwickelt, ausgetauscht und umgesetzt. Eppler und Mengis zeigen Herausforderungen sowie Lösungsansätze für ein gesprächsbasiertes Wissensmanagement auf. Sie beschreiben vier Grundtypen von Gesprächen und zeigen, welche Instrumente eingesetzt werden müssen, um die Entwicklung und die Übertragung von Wissen optimal zu fördern.

Jean-Louis Kremer, Caspar Fröhlich
Nachhaltige Ergebnisverbesserung bei der Luxair
Ergebnisverbesserung mit unmittelbarer EBIT-Wirkung gehört heute zunehmend zu den Schlüsselaufgaben von Führungskräften. Fröhlich beschreibt die Ziele und die Vorgehensweisen in einem solchen Projekt aus Sicht des Beraters und gibt Tips für die Umsetzung derartiger Vorhaben. Kremer, Chef Controlling der Luxair, beurteilt die Resultate und erläutert, auf was seitens des Managements besonders geachtet werden muss.

Hermann Frank, Rupert Hasenzagl
Die Nachfolge in Familienunternehmen aus systemischer Sicht
In Nachfolgeprozessen vermengen sich sachliche Entscheidungskriterien mit teils ausgesprochenen, teils nicht ausgesprochenen familiären Erwartungen. Es kommt zu Verstrickungen zwischen den beiden Systemen Familie und Unternehmen. Häufige Folge: konfliktanfällige Strukturen. Der Beitrag zeigt anhand eines konkreten Falles soziale Spannungspotenziale sowie Interventionsmöglichkeiten für Berater auf.

Torsten Meiffert
Lost in Translation? Der Manager als Übersetzer
Strategische Entscheidungen können nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn dem Manager dreierlei gelingt: Er muss die Entscheidung in ihrem unternehmerischen Kontext wirklich verstehen und als sinnvoll nachvollziehen können; er muss diese Entscheidung den Mitarbeitern, die das Geschehen in einem völlig anderen Kontext erleben, glaubwürdig vermitteln – und schliesslich muss er mit sich selbst im Reinen sein.

Peter Nieder
Anpacken wo der Schuh drückt – Das Instrument der Arbeitssituationsanalyse
Demotivierte Mitarbeiter sind eine der Ursachen für schlechte Ergebnisse. Wichtig deshalb zu wissen, wie die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld beurteilen. Die Arbeitssituationsanalyse beruht auf Gruppendiskussionen und Projektarbeit. Sie ist klassischen Mitarbeiterbefragungen klar überlegen – vor allem im Hinblick auf die Planung und Umsetzung konkreter Massnahmen.

Niklas Luhmann
Klassiker der Organisationsforschung (4)
Mit diesem Beitrag setzen wir die Serie «Klassiker der Organisationsforschung» fort. Nach James G. March, Nils Brunsson und Karl E. Weick stellen wir Ihnen heute Niklas Luhmann vor. Der grosse Systemtheoretiker hat mit seinen Forschungen auch in der Organisationspraxis breite Aufmerksamkeit und Beachtung gefunden.

Simone Kauffeld, Sven Grote
Werkzeugkiste: 5. Teamfeedback mit dem Fragebogen zur Arbeit im Team (FAT)
Keine Intervention ohne vorherige Diagnose – so lautet ein früher Leitsatz der Organisationsentwicklung. Simone Kauffeld und Sven Grote erläutern, wie der Fragebogen zur Arbeit im Team (FAT) Teamentwickler und Gruppen dabei unterstützen kann, Feedbackprozesse im Team einzuleiten und auf welche Fallstricke es bei der Anwendung des FAT’s zu achten gilt.

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