Inhaltsübersicht Ausgabe 1/06

ZOE

Schwerpunkt:

Im Brennpunkt: Wandel in öffentlichen/sozialen Organisationen

Die ZOE wurde 1982 als Hausorgan der damaligen Gesellschaft für Organisationsentwicklung GOE e.V. gegründet und hat sich im Laufe von fast 25 Jahren zu einer professionellen und anerkannten Fachzeitschrift entwickelt. Während der ersten Jahre wurde die Zeitschrift von Michael Braune-Krickau, Dr. Klaus Doppler und Karsten Trebesch gestaltet. Ein wichtiger Schritt war 1990 die Ablösung von der GOE e.V. und der Übergang in eine unabhängige Trägerschaft.

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Artikel


Gespräch mit Johannes Höfer
Die Zukunft der Printmedien
Der Leiter des Fachverlags der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH über die Gründe der Akquisition der Zeitschrift OrganisationsEntwicklung und die Zukunft der Printmedien in einer zunehmend von elektronischen Medien geprägten Welt.

Klaus Baumgartner, Sandra Peter, Oliver Strohm
Regierungs- und Verwaltungsreform im Spannungsfeld von Sachorientierung und Politik
Veränderungsprozesse in öffentlichen Organisationen und Verwaltungen sind mit der Herausforderung verbunden, sachliche Ziele mit politischen Interessen in Einklang zu bringen. Die Autoren beschreiben aus Sicht der Beratung sowie der Projektleitung die Vorgehensweise bei einer Regierungs- und Verwaltungsreform in der Schweizer Bundesstadt Bern.

Klaus Doppler
Führen in Zeiten der Veränderung
Viele Führungsmodelle basieren auf der Annahme von Stabilität, Sicherheit und Steuerbarkeit unternehmerischen Geschehens. Wie aber kann man effektiv führen, wenn genau diese Faktoren in Frage gestellt sind? Wie gestaltet sich gute Führung im Kontext eines permanenten Ausnahmezustandes? Klaus Doppler bietet Überlegungen und Konzepte für eine zeitgemässe Führung, die in die turbulente Realität von heute passen.

Claudia Kunz Martin, Christian Staffa
Wir haben keine Chance ? also nutzen wir sie!
Eine Organisation für Friedensarbeit findet den Weg aus der Krise

Ist es sinnvoll, in einer wirtschaftlich bedrängenden Situation einen OE-Prozess und eine Strategieentwicklung einzuleiten, die ja zunächst Mehraufwand bedeuten? Aus Berater- und aus Managementsicht beschreiben die Autoren Ausgangslage, Umsetzung und Ergebnisse einer mehrjährigen Entwicklungsmassnahme in einer NGO, die schliesslich auf mehreren Ebenen zu Entlastung und zur Freisetzung von Ressourcen geführt hat.

Holger Regber
Das ABC des Scheiterns. Wie Veränderungsprojekte nachhaltig schief gehen
Aus jahrelanger Beratertätigkeit in Veränderungsprojekten stammen die Erfahrungen, die Holger Regber zu einer Stichwortsammlung des Scheiterns zusammengetragen hat. Sie bietet hilfreiche Anregungen, wie lästige Veränderungsprojekte in den Sand gesetzt, verschoben oder gar nicht erst begonnen werden können. Strategien des Misserfolgs werden vorgestellt ? einmal eine ganz andere Herangehensweise…

Ariane Bentner, Fritz Brechtel
Interkulturelle Personalentwicklung in der öffentlichen Verwaltung
Mitarbeiter/-innen im öffentlichen Dienst stehen in ständigem Kontakt zur Bevölkerung und werden mit vielfältigen sozialen Situationen konfrontiert, auf die sie – primär sachlich ausgebildet – unvorbereitet reagieren müssen. Besonders im Umgang mit ausländischen Mitbürgern kommt es zu Missverständnissen und Überforderung. Ein spezielles Training fördert die Kommunikation zur Überwindung kultureller Barrieren.

Ellis Huber
Zur Gesundung des Gesundheitssystems.
Perspektiven einer Integrierten Versorgung in Deutschland

In welche Richtung entwickelt sich das Gesundheitswesen? Welche erfolgreichen Ansätze zur Modernisierung zeigen sich bereits? Sind Netzwerke der Integrierten Versorgung die Zukunft? Ellis Huber bietet neben Visionen Handlungskonzepte, Schlüsselfaktoren und Beispiele für ein Gesundheitssystem, das die individuelle und soziale Gesundheit nachhaltig fördern und die Gesundheitswirtschaft in Schwung bringen kann.

Kurt Spiess
Change Management von unten gesehen: Was Mitarbeiter zum Wandel sagen
Betroffene kommen selbst zu Wort: Wie erleben sie aus ihrer Sicht Umsetzung und Bewältigung von Veränderungen? Aus Gesprächen mit 50 Mitarbeiter/-innen in Veränderungsprozessen gewinnt Kurt Spiess Erkenntnisse über deren individuelles Verhalten sowie über den Kontext, der sie beeinflusst. Er plädiert für Bottom-Up Ansätze zur Ergänzung des meist favorisierten Top-Down Vorgehens im Change Management.

Martin J. Eppler
Werkzeugkiste: 6. Innovation durch Moderation.
Eine Übersicht über moderne Moderationsmethoden und Werkzeuge

Workshops und Sitzungen zu moderieren, erfordert neben Fachwissen und psychologischem Verständnis zunehmend auch Kenntnisse über moderne Moderations- und Visualisierungsmethoden. Je nach Ziel, Teilnehmerzahl und Medium sind unterschiedliche Moderationsmethoden sinnvoll. Martin Eppler stellt methodische und technologische Innovationen auf diesem Gebiet vor und fasst bewährte Ansätze zusammen.

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