Inhaltsübersicht Ausgabe 1/14

ZOE

Schwerpunkt:

Instrument Ich

Das Selbst im Change Management

Die Zeitschrift OrganisationsEntwicklung fokussiert auf den Wandel in Organisationen, auf Veränderungen im Kollektiv. Die professionelle Leserschaft ­ entweder als Organisationsberater oder Führungskraft ­ weiß aus eigener Erfahrung wie schwierig es ist, Veränderungen auf kollektiver Ebene in die DNA einer Organisation einzubrennen.

Lesen Sie hier das gesamte Editorial
oder
bestellen Sie in unserem Shop die Print-Einzelausgabe.

Artikel


T. Binder, U. Böning, F. Espinoza, B. Heitger und E. Rohmert
Mein Selbst als Tool in der Beratungsarbeit
Vier Change Professionals im virtuellen Gespräch

Die spontane Skype-Gesprächsrunde gibt Einblick in das Selbstverständnis erfahrener PraktikerInnen des Change Managements. Sie tauschen sich über die Rolle ihres „Berater-Selbst“ bei der Arbeit mit Kunden aus und reflektieren die eigenen Positionen und Rituale.

Thomas Binder
Das Ich und seine Facetten
Change Professionals unter einer Entwicklungsperspektive

Ein Überblick zu Entwicklungsmodellen des Ich, den zentralen Entwicklungsstufen und deren wichtigsten Bereichen vor dem Hintergrund der Bedeutung für Change ManagerInnen.

Übungen für Change Professionals:
Die Kraft des eigenen Namens (Patrick Kinzler)
Die Fixierung (M. Püttmann, K. Beutelschmidt, B. Zuber und R. Franke)
Der Organisationskompass (Isabelle Maria Klien und Monika Himpelmann)
Umgang mit einer störenden Person (Markus Hohler)

Bernhard Hauser
Critical Action Learning
Das Selbst in der Arbeit des Veränderungsbegleiters

Critical Action Learning erweitert die Perspektive von den individuellen Erlebens- und Verhaltensmustern auf die sozialen Prozesse in der Organisation. Der Beitrag zeigt, wie ein Facilitator in der Begleitung von Gruppen, die in Veränderungsprozessen stehen, sein Selbst und die eigene Betroffenheit einsetzen kann, um subtile, verdeckte Steuerungsmechanismen sicht- und bearbeitbar zu machen.

Brigitte Winkler
Mit dem Unbewussten arbeiten
Übertragungsphänomene in Beratungsprozessen verstehen und nutzen

Viele ordnen das Phänomen der Übertragung schnell der Psychotherapie zu. Doch auch im beruflichen Alltag und in der Beratungsarbeit spielen Übertragungen und Gegenübertragungen eine wesentliche Rolle in der Interaktion. Sie sollten fundiert reflektiert und für die Gestaltung einer wirksamen Beratung genutzt werden.

Rafael Müller, Barbara Zenklusen, Manfred Höfler und Brigitte Fritschle
Zu einem sinnvollen Ganzen
Reflexion zum Lebenszyklus eines Change Professionals – vier Essays

Im Laufe des Berufslebens verändern sich mit der Erfahrung die eigenen Haltungen und Perspektiven. Wie sieht das bei Leuten aus, die sich von Berufs wegen mit Veränderung befassen? Welche Fragen beschäftigen sie während eines solchen „Lebenszyklus“? Und welche wann besonders? Exemplarisch für verschiedene zeitliche Stationen haben wir vier Change Professionals um persönliche Essays gebeten.

Christiane Windhausen
Der Körper – Terra incognita im Change Management
Die Macht des Physischen in Beratungsinterventionen

Die Neurobiologie liefert wichtige Erkenntnisse über die Ursprünge unseres Selbst-Gefühls und den Ausdruck von Emotionen im Körper. Wie können Beratende die Signale ihres Körpers wahrnehmen, deuten und z. B. zur Situationseinschätzung nutzen? Und wie setzen sie ihre Körpersprache bewusst ein?

Robert Kegan
Wie wir unserem Selbst im Weg stehen
Harvard-Professor Robert Kegan im Gespräch

Die Erfahrung, ein Verhalten ändern zu wollen, es dann aber nicht dauerhaft zu schaffen, obwohl man rational einleuchtende Gründe für die Verhaltensänderung hat, haben Viele schon gemacht. Eindrucksvoll beleuchtet der Autor von „Immunity to Change“ im Gespräch, welche unbewussten Motive hier am Werk sind und wie man Zugang zu ihnen gewinnt.

Hier finden Sie die englische Version sowie eine längere deutsche Fassung des Interviews.

 
Martin J. Eppler
Einblick: Einblicke ins Selbst
Für Change Professionals ist es besonders wichtig, sich selbst gut zu kennen. Die einfachen diagnostischen Raster „Werteprofil“, „Kompetenzprofil“, „Rückschau“ und „Kompetenz-Agenda“ ermöglichen einen konzentrierten „Selbst-Check“ in Bezug auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Beachten Sie auch die interaktive Grafik als Online-Ergänzung zur Rubrik Einblick

 
Markus Hänsel und Victor W. Gotwald
Den Wald vor lauter Bäumen sehen
Die Arbeit mit inneren Stakeholdern im Change Management

Ein Ansatz zur Selbststeuerung, der das Verständnis der Situation im Change und die eigenen Handlungsmöglichkeiten erweitern soll. Neben einer Darstellung der Prozessschritte zeigen zwei Fallbeispiele, wie innere und äußere Stakeholder in Wechselwirkung gehen und auf den Veränderungsprozess einwirken.

Elke Jesse, Thomas Falk und Manuela Ruhl
Das große Bild
Europaweite Strategiekommunikation bei der DB Schenker Rail

Im Zentrum dieser Fallstudie steht die Darstellung der angewandten Methode zur Strategiekommunikation, die sich neben der partizipativen Entwicklung eines unternehmensweiten Workshop-Designs vor allem um die eindrückliche Visualisierung der Strategieziele dreht, die allen Beschäftigten ermöglichen soll, das „Big Picture“ der künftigen Ausrichtung zu erfassen.

Hier finden Sie alle Abbildungen zum Artikel in groß und in Farbe.

 
Jörg K. Ritter, Thomas P. Wagner und René Sadowski
Nachfolge als Strategie- und Change-Prozess
Wie das Familienunternehmen DORMA die Chancen des Generationswechsels genutzt hat

Was es insbesondere bei Familienunternehmen und deren Begleitung zu beachten gilt, wenn ein Wechsel an der Spitze ansteht, zeigt das Fallbeispiel eines traditionellen, inzwischen weltweit tätigen, Unternehmens.

 

Werkzeugkiste


Reinhart Nagel
38. Die Business Model Canvas
Die im Bestseller „Business Model Generation“ vorgestellte Methode zur Geschäftsmodellinnovation bildet in neun Bausteinen, die wichtigsten Bereiche einer Organisation übersichtlich – ähnlich einer Leinwand – ab und erleichtert anhand gezielter Leitfragen die gemeinsame Diskussion. Mit kreativen Methoden zur Ideengenerierung lässt sich das Grundmodell zur Gestaltung von Geschäftsmodellen erweitern.

 

Klassiker


Jacqueline Holzer
Klassiker der Organisationsforschung (11): Bruno Latour
Die Akteur-Netzwerk-Theorie und ihre Bedeutung für die Organisationsforschung

Für den „empirischen Philosoph“ Latour, der der Organisationsforschung wichtige Denkanstöße liefert, ist das Zentrum der sozialen Welt nicht die handelnde Person, sondern die Dinge und deren Verknüpfungen mit den Personen – ein Gedanke, der bei der Beschreibung und Erforschung von Organisationen zunehmend Beachtung findet.

 

Rubrik Perspektiven


In dieser Rubrik finden Sie in dieser Ausgabe u. a. Beiträge zu den folgenden Themen:
– Geschäftsmodellinnovation: Ein Überblick aktuell angewandter Methoden
– Gemeinsame Aufmerksamkeit: Plädoyer für eine dringend benötigte Organisationskompetenz
– Konferenzen & Kongresse
– OE Online

 

Rubrik Resonanz


In dieser Rubrik finden Sie Lesereinsendungen, die uns als Reaktion auf erschienene Beiträge oder Schwerpunkthefte erreicht haben.

 

Kolumne


Günther Ortmann
Ortmanns Ordnung
Regeln von unten. Kleines Plädoyer für institutionelle Phantasie

Top