Inhaltsübersicht Ausgabe 2/13

ZOE

Schwerpunkt:

Müheloser Wandel

Wege zu einer gelasseneren Führungspraxis

Es könnte so schön sein: Projekte, die von selbst laufen, Strategien, die von allen unterstützt werden und Wandelvorhaben, die durch den Enthusiasmus und Einsatz der Beteiligten in kurzer Zeit zum Ziel gelangen. Leider leben wir nicht in dieser Welt. Was uns zu folgender Frage bringt: Warum ist Change Management so mühsam? Warum erfordern Veränderungsprojekte derart viel Energie und Anstrengung? Geht es nicht einfacher, gelassener, müheloser? Und falls ja, was müssen wir konkret tun (oder lassen), um unseren Managementalltag entspannter zu gestalten und trotzdem unsere Ziele zu erreichen?

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Artikel


Wendelin M. Küpers
Klug Nichts tun
Die Kunst engagierter Gelassenheit in der Organisations- und Führungspraxis

Ein Essay über die Gestaltung einer entspannten, offenen Geisteshaltung, die es dem Handelnden ermöglicht, das Geschehen in seinem Umfeld ohne viel Mühe partnerschaftlich zu begleiten und an dessen freier Entfaltung teilnehmend mitzuwirken.

Hier finden Sie eine längere Fassung des Artikels.

 
Gespräch mit Kai Romhardt
Müheloseres Management durch Achtsamkeit
oder: was Change Manager vom Buddhismus lernen können

Der erfolgreiche Buddhistische Lehrmeister und Managementcoach über den Einfluss einer achtsamen Lebenspraxis auf berufliche Zusammenhänge sowie die Reduktion von Stress, Druck und Mühe im Change Management.

Martin J. Eppler
Kleines ABC der Mühelosigkeit
Eine Zusammenstellung von Mechanismen der Mühelosigkeit von A wie Achtsamkeit bis Z wie Zero-based Budgeting.

Müheloser managen
Acht erfahrene Manager erzählen, wie sie Mehrarbeit in Change Projekten vermeiden

Gelassen an Change Management Projekte heranzugehen klingt einfacher als es ist. Welche Punkte wesentlich sind, um als Change Manager nicht in zermürbende Energiefallen zu tappen, zeigen die über das Heft verteilten Kurzinterviews.

Nicole Bischof
Wahrnehmungsmuster des Wandels
Antizipation statt Irritation. Eine Strategieverankerung im Non-Profit-Bereich

Wie man die jeweilige Betrachtungsweise von Veränderungen bei Betroffenen antizipieren und die Strategieimplementierung darauf ausrichten kann zeigt das Beispiel einer Community of Practice zu Naturgefahrenmanagement.

Melanie Franz
Wege zu einer gelasseneren Kooperationspraxis
Bausteine eines widerstandssensiblen Kooperationsmanagements

Ein Forschungsprojekt über Kooperationen im Bildungsbereich verdeutlicht verschiedene Umgangsweisen mit dem Widerstand eines Kooperationspartners und die Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit.

Fabian Bischof
Innovation durch Gamification
Der Einsatz von Spielelementen in Arbeitskontexten

Spielmechanismen können anspruchsvolle Gruppenaufgaben einfacher und müheloser machen. Unterschiedliche Praxisbeispiele illustrieren zentrale Spielprinzipien und deren Umsetzung, z.B. im Workshopkontext.

Hans-Ulrich Streit
Veränderung als Projekt
Die Anpassung von Projektmanagementmethoden für Wandelkontexte

Worauf ist zu achten, wenn bewährte Projektmanagementmethoden aus dem täglichen Kerngeschäft in Veränderungsprozessen zum Einsatz kommen sollen? Bieten agile Projektmanagement-Methoden im Change Management eine einfache Alternative zu den klassischen Ansätzen?

Thomas Eberle und Chris Steyaert
OE lehren an der Universität
Ein erfahrungszentrierter Ansatz mit einer Organisationssimulation

Im fiktiven Unternehmen Asperitas („Strenge“) erfahren Studenten Organisationsentwicklung „leibhaftig“, inklusive mühevoller Barrieren. Eine anschließende Auseinandersetzung mit den dahinterstehenden Konzepten ermöglicht die Einordnung und Fundierung des Erfahrenen.

Martin J. Eppler
Einblick: Mühsame Wandelgespräche
Ein – nicht ganz ernst gemeinter – Leitfaden, wie man schwierige Gespräche im Kontext von Veränderungsprozessen noch anstrengender machen kann.

Beachten Sie auch die interaktive Grafik als Online-Ergänzung zur Rubrik Einblick

 
René Ruschmeier
Vorleben statt Dienstanweisung
Ein Organisationsentwicklungsprozess im Jobcenter Kreis Gütersloh

Durch Ausprobieren, Beobachten und Umsteuern anstelle eines großen Wurfs gelang die Neuausrichtung eines Jobcenters unter Einbindung der Mitarbeiter in der Rolle der Experten für die eigene Organisation.

Martina Maurer, Sylvia Glotzbach und Maraile Görgen
Balance-Stück in vier Akten
Die Einführung eines systemischen Managementmodells in der GIZ

Um den Herausforderungen in Kooperationskontexten in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit angemessen begegnen zu können, wurde Capacity WORKS entwickelt. Erst nach ausführlicher Entwicklungs-, Test- und Qualifizierungsphase kam es zur organisationsweiten Implementierung des Managementmodells, das infolgedessen weitgehend die Akzeptanz der Mitarbeiter findet.

Albert Müller
Klassiker der Organisationsforschung (8)
Gregory Bateson: Von der Organisation zu „Mind“ und Ökologie

Ein Überblick über Leben und Wirken des unkonventionellen Wissenschaftlers, der verschiedene theoretische Strömungen mit seiner systemischkybernetischen Denkweise beeinflusste.

 

Werkzeugkiste


Markus Aeschimann
35. Getting Things Done
Selbstmanagement für Change Manager

Eine Methode, um den Überblick über seine Ziele und nächsten Schritte zu behalten, indem man „lose Enden“ in ein vertrauenswürdiges System überträgt, statt die eigenen Gedanken ständig damit zu belasten.

 

Rubrik Perspektiven


Günther Ortmann
Kolumne: Ortmanns Ordnung
Neues aus der Anstalt – Notiz zu Verschwörungstheorien

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