Inhaltsübersicht Ausgabe 2/15

ZOE

Schwerpunkt:

Das einzig Wahre?

Management jenseits der eigenen Logik

Die meisten Organisationen sind als Sinngemeinschaften darauf angelegt, in einer einheitlichen Rationalität zu arbeiten: Banken orientieren sich am Wirtschaftssystem, Schulen am Bildungs- und Gerichte am Rechtssystem.

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Artikel


J. Rüegg-Stürm, K. Schedler & T. Schumacher
Multirationales Management
Fünf Bearbeitungsformen für sich widersprechende Rationalitäten in Organisationen

Organisationen mit mehreren Rationalitäten unter einem Dach haben besondere Stärken, stehen aber auch vor speziellen Herausforderungen. Wie sie diesen praktisch begegnen können, zeigt der konzeptionelle Überblicksbeitrag.

G. W. Steindorf & T. Schumacher
Wenn keiner entscheiden will
Der ehemalige Flughafen Tempelhof im Spannungsfeld politischer Interessen

Die Entwicklung des über 400 Hektar große Gebiets stellt die Tempelhof Projekt GmbH vor allem angesichts der verschiedenen Stakeholder, die sich in den Prozess einbringen, vor massive Herausforderungen und verlangt einen sensiblen Umgang mit unterschiedlichen Interessen.

H. Roehl
Vernünfte
Entscheiden in pluralen Wirklichkeiten

Eine Reflexion über den Umgang mit unterschiedlichen Rollen in widersprüchlichen Vernunftwelten, in denen sich die Menschen zunehmend bewegen.

A. Langley & T. Schumacher
„Es braucht einen langen Atem.“
Ein Gespräch über die Herausforderungen für Change Management und Führung in pluralistischen Organisationen

Will man in pluralistischen Organisationen als Führungskraft etwas bewirken, kommt es z. B. darauf an, ein Netzwerk von sich zu überzeugen oder verschiedene Logiken in sich zu vereinen. Das allerwichtigste ist laut der Expertin Ann Langley jedoch Geduld sowie die Erwartung des Unerwarteten.

Hier finden Sie die englische Version des Interviews.
 

J. O. Meissner, P. Wolf & J. Harboe
Im „Dazwischen“
Die Reise des Aktionsforschungsprogramms „CreaLab“ durch die Multirationalität der Hochschulwelt

Die Geschichte des Interdisziplinären Schwerpunkts der Hochschule Luzern zeigt wie ein bisher ungenutzter sozialer Raum zwischen den verschiedenen thematischen Bereichen Entfaltungsmöglichkeiten für Innovationen bietet.

Hier finden Sie die englische Version des Interviews.
 

R. Bosch & T. Schumacher
Ziel: Empathie und Akzeptanz
Ein Gespräch mit Netzvorstand Dr. Roland Bosch über den Umgang mit verschiedenen Rationalitäten

Als Wirtschaftsunternehmen im Bundesbesitz ist die Bahn mit zahlreichen Logiken konfrontiert, die das Management anspruchsvoll machen: von verschiedensten Bürgerinteressen bis Politik, Verwaltung, Recht und Medien.

Martin J. Eppler
Einblick: Systematisch umsichtig: Einblicke in Interessensgruppen
Ein Überblick zu so genannten Stakeholder Maps, die dabei unterstützen, die Ziele, Interessen und Logiken verschiedener Anspruchsgruppen bei einem Vorhaben zu berücksichtigen.

Beachten Sie auch die interaktive Grafik als Online-Ergänzung zur Rubrik Einblick
 

I. K. Schjold & P. Neff
Raum für Konflikte
Wenn bei der Nutzung des öffentlichen Raums verschiedene Logiken aufeinander treffen

Die erfolgreiche Konfliktklärung rund um den Bau einer neuen Straße in einer Gemeinde zeigt den Trend zu mehr Mitsprache der Betroffenen bei Fragen des Zusammenlebens. Um der Komplexität im Umgang mit den unterschiedlichen Rationalitäten gerecht zu werden, identifizieren die Autorinnen zentrale Erfolgsfaktoren.

J. Mlynek & T. Schumacher
Führung in der Spitzenforschung: „Man muss wirklich überzeugen“
Ein Gespräch mit dem Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft über unterschiedliche Rationalitäten

Für Wissenschaftler zählt stets das beste Argument. Führung im Forschungsumfeld stellt daher hohe Anforderungen an die Qualität von Aushandlungsprozessen und Kommunikation.

C. Beier
Vermittler zwischen den Welten
Am Beispiel der GIZ zeigt sich das Spannungsfeld der Erwartungen besonders deutlich, in dem Organisationen stehen, die sich schon aus ihrer Konstitution heraus in völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Subsystemen bewegen.

J. Freimuth & K. Pieper
Schichtübergabe und Kooperation
Eine systemtheoretische Betrachtung von Schichtwechseln in vollkontinuierlichen Fertigungen

In empirischen Untersuchungen in der Pharma- und Automobilindustrie beobachteten die Autoren Mängel bei Schichtübergaben und stellen deren Konsequenzen dar. Eindrücklich zeigen sie, was ein Veränderungsprozess zur Optimierung dieses Vorgangs für Effizienz, Effektivität und Sicherheit der Anlagen bedeutet.

L. Lohkamp
Die Bedeutung von Visionsarbeit für Organisationen, Teams und Personen
Beispiele aus dem konkreten Vorgehen zur Visionserarbeitung auf den verschiedenen Ebenen – von der Organisation zur Person – verdeutlichen, wie die Entwicklung eines attraktiven Bildes in der Zukunft die Handlungsfähigkeit im Hier und Jetzt verbessert.

H. Özdemir
Als OE-Pioniere in China
Ein Organisationsentwicklungsprozess in einem deutsch-chinesischen Unternehmen

Offen und durchaus selbstkritisch setzt sich der Autor mit einem mehrjährigen OE-Prozess in China auseinander und beleuchtet die Hürden in einem solchen interkulturellen Projekt.

P. Scamperle & S. Bohn
Die Kompetenz, Veränderungen zu managen
Wie bei Schaeffler Führungskräfte zu Experten für Change Aufgaben werden

Das HR Veränderungsmanagement desTechnologieunternehmens unterstützt Führungskräfte bei Veränderungsprojekten – z. B. durch eine Toolbox, Beratung und Evaluation.

 

Werkzeugkiste


M. Haussmann
43. Das Bild als Weg – Strategische Visualisierung in Veränderungsprozessen
Ein Überblick zu Hintergründen, Potenzialen und Ausdrucksformen von strategischer Visualisierung. In Form von Bildlandschaften, welche die Daten und Erkenntnisse aus Veränderungsprojekten bündeln, bietet sie eine Reflexionsfläche für ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten.

 

Klassiker


H. Nauheimer
Klassiker der Organisationsforschung (16): Peter M. Senge
Systemdenken – Das große Ganze erkennen

Zum 25-jährigen Jubiläum des Erscheinens von „Die Fünfte Disziplin“ – eines der Standardwerke für Organisationentwickler – im englischen Original lohnt der Blick auf die Ideen von Peter Senge und das Konzept der „Lernenden Organisation“, das stets mit ihm in Verbindung gebracht wird.

 

Rubrik Perspektiven


In dieser Rubrik finden Sie in dieser Ausgabe u. a. Beiträge zu den folgenden Themen:
– Mit positiven Interventionen zu gesunder Leistungsfähigkeit?
– Perspektivenwechsel für interkulturelle Managementtrainings
– Den Kuchen größer machen
– Forum Führen.Gestalten.Vernetzen
– „Advances in Business Management. Towards Systemic Approach“
– Führung neu gedacht
– Mehr Demokratie wagen
– Vision Y Journey
– Konferenzen & Kongresse
– OE Online

 

Kolumne


Günther Ortmann
Ortmanns Ordnung
Institutionen = Organisationen? Eine Widerrede

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