Inhaltsübersicht Ausgabe 3/14

ZOE

Schwerpunkt:

Das Experiment

Wie sich Organisationen auf Probe neu erfinden

Ohne es zu merken, nehmen wir täglich an Experimenten teil: Zeit also, dass wir uns dieses Versuchshandeln genauer anschauen und das Potenzial von Experimenten für die Veränderung von Organisationen kritisch untersuchen.

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Artikel


Dirk Osmetz, Stefan Kaduk, Dominik Hammer, Philipp Schaller und Hans A. Wüthrich
Experimente wagen
Basierend auf dem Forschungsprojekt „Musterbrecher“ beleuchtet der Artikel, wie wichtig es für Organisationen ist, scheinbar Selbstverständliches oder vordergründige Antworten in Frage zu stellen. Konkrete Beispiele aus dem Projekt zeigen, wie Führungs- und Organisationsexperimente die Organisationsentwicklung unterstützen und was es dabei zu beachten gilt.

Hans-Jörg Rheinberger und Heiko Roehl
„Mit den Händen denken“
Ein Gespräch mit Hans-Jörg Rheinberger über das Innovationspotenzial von Experimenten

Der ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat sich intensiv mit dem Spektrum und den Eigenschaften von Experimenten auseinander gesetzt. Er spricht mit uns über die Übertragbarkeit von Erkenntnissen aus der Wissenschaft in die Praxis, den Reiz des Erkundens und die Voraussetzungen für die Entstehung von Innovation.

Stephan Reinhold
Organisationales Experimentieren
Sieben Methoden und ein Fall im Kontext der Geschäftsmodellinnovation

Der Beitrag stellt sieben Ansätze vor, um in bestehenden Organisationen auf experimentelle Weise neue Geschäftsmodelle zu definieren. Die Darstellung der jeweiligen Stärken und kritischen Aspekte ermöglicht eine Auswahl oder Kombination der Methoden für ein spezifisches Projekt. Der theoretischen Einordnung folgt ein konkretes Beispiel aus einem Schweizer Medienunternehmen.

Martin J. Eppler
Kleines ABC der Experimentierfreude
Die wichtigsten Begriffe des Experimentierens im Überblick: von A/B-Testing bis Zufall sind alle Kernpunkte dabei, die bei der sorgfältigen Durchführung eines Experiments zu beachten sind.

Curt Cramer
Daten neu denken
Die Rolle von Experimenten bei der Big-Data- Umsetzung

Die Diskussionen um Big-Data-Ansätze und ihren Nutzen für das bessere Verständnis oder die gezieltere Ansprache von Kunden sind oft stark auf die Technologie fokussiert. Damit sich Big Data aber in der Organisation sinnvoll nutzen lässt, muss es erst einmal erfolgreich eingeführt werden – und das ist vor allem eine Change-Aufgabe.

Martin J. Eppler
Einblick: Grundriss für ein Experiment
Wie gestaltet man ein Experiment? Sechs wesentliche Schritte – von der konkreten Fragestellung bis zur Kommunikation und Umsetzung der Ergebnisse.

Beachten Sie auch die interaktive Grafik als Online-Ergänzung zur Rubrik Einblick

 
Elitsa Alexander
Essentielle Experimente
Hilfreiche Forschungsergebnisse für Change-Prozesse

Eine Übersicht über sozialpsychologische Experimente, die sich in der Change Management Praxis direkt anwenden lassen.

John P. Kotter und Ralf Langen
Die Kraft des Netzwerks
Ein Gespräch mit John P. Kotter

Anlässlich seines neuen Buchs „Accelerate“ spricht der Change Management Guru über die veränderten Rahmenbedingungen des heutigen Change Managements, Organisationen mit „dualen Betriebssystemen“ und die Bedeutung von Netzwerken.

Hier finden Sie die englische Fassung des Interviews

 
Klaus North und Oliver Haas
Zwischen Experiment und Routine
Wie wird Wissensmanagement erwachsen?

Nach einer pointierten Darstellung von sechs verschiedenen Ansätzen, wie mit Wissen in Organisationen derzeit umgegangen wird, wird klar, dass es noch kein einheitliches Verständnis darüber gibt, was Wissensmanagement leisten kann und was nicht. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen geben die Autoren Umsetzungsempfehlungen für ein Wissensmanagement von morgen.

Martin Gössler
Wirkungen und Nebenwirkungen der Wirkungsorientierung
Eine Packungsbeilage für das neue Managementrezept von NPOs

Grundidee der Wirkungsorientierung: NPOS sollen über ihre mittel- und langfristigen Wirkungen gesteuert werden, wobei diese möglichst präzise erfasst und gemessen werden sollen. Welche positiven Effekte, aber auch welche negativen Konsequenzen dabei zu befürchten sind, beleuchtet der Beitrag anschaulich.

Hans Gärtner, Martin Hillebrand und Wolfgang Isermann
Virtuelle Zusammenarbeit etablieren
Ein Werkstattbericht aus dem Unternehmen Sennheiser

Technisch wird es immer unkomplizierter, über Zeitzonen und Ländergrenzen hinweg zu kommunizieren und zusammen zu arbeiten. Virtuelle Techniken bedeuten aber auch eine andere Art der Zusammenarbeit. Wie sich die Einführung solcher Methoden gestalten lässt und wie Menschen im virtuellen Raum gut zusammenarbeiten können, beleuchten die Autoren anhand eines konkreten Entwicklungsprozesses bei der Sennheiser GmbH & Co.KG.

Hier finden Sie ergänzende Materialien zum Artikel (PDF)
Ergänzend zum Artikel finden Sie hier ein Ausschnitt mit Erläuterungen aus der virtuellen HR Konferenz zur konkreteren Veranschaulichung. Sprache: Englisch

Julia Culen und Elisabeth Erasim
„Minimalinvasive Eingriffe“
Ein Veränderungsprozess an der Universitätszahnklinik Wien

Die Reorganisation eines Ausbildungsbetriebs im Gesundheitswesen zeigt, wie auch mit wenigen, punktuellen Beratungsinterventionen große Wirkungen in der Organisation erzeugt werden können.

Karim P. Fathi
Empathie 3.0
Ein neues Selbstverständnis für Führungskräfte?

Einerseits sind die Vorteile eines – zunehmend auch geforderten – empathischen Führungsstils durchaus belegt, andererseits weht in der Praxis ein anderer Wind. Der Beitrag zeigt, wie diesem «Empathie-Paradoxon» begegnet werden kann.

 

Werkzeugkiste


Patrick Maier
40. Die Minto Pyramidentechnik
Ein Werkzeug für eine klare Kommunikationsstruktur und effizientes Projektvorgehen

Trotz ihres fast 50-jährigen Bestehens lohnt sich die Auseinandersetzung mit der von Barbara Minto entwickelten Pyramidentechnik. Die Werkzeugkiste stellt die wichtigsten Eckpunkte dieser Methode dar, die einerseits ein Kommunikationskonzept ist, andererseits als Projekt- bzw. Denkmethode eingesetzt werden kann.

 

Klassiker


Markus Schwaninger
Klassiker der Organisationsforschung (13): Hans Ulrich
Weiter Horizont und Blick für das Wesentliche

Der Begründer der „systemorientierten Managementlehre“ war mit seinem Denken der Zeit weit voraus. Schon früh plädierte er für eine interdisziplinäre, systemische Ausrichtung und für die Berücksichtigung neuer Dimensionen wie Ethik und Ökologie in der Managementlehre. Seine mehrdimensionalen Modelle, welche das Unternehmen, seine Umwelt und die Unternehmensführung umfassen, bildeten die Grundlage für das St. Galler Managementmodell.

 

Rubrik Perspektiven


In dieser Rubrik finden Sie in dieser Ausgabe u. a. Beiträge zu den folgenden Themen:
– Eine einfache Architektur für betriebliche Experimente
– Experimente am Ich: Wie Sie Experimente für sich selbst nutzen können
– Erfolgreiche Sanierung liegt in den Händen der Berater
– Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang Organisational Studies
– „Burnout und Resilienz – Bewusstseinskompetenz für Wirtschaft und Gesellschaft“: Eindrücke von der Konferenz in Bad Kissingen
– Konferenzen & Kongresse
– OE Online

 

Kolumne


Günther Ortmann
Ortmanns Ordnung
Über das Tasten

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