Gespräch

Nah am Leben

Ein Gespräch mit Palliativmediziner Berend Feddersen

In der vertrauten Umgebung sterben zu können, wünschen sich immer mehr Menschen. Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ermöglicht, dass Patienten mit einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung unter guter Symptomkontrolle zu Hause bleiben können. Anders als sonst bei der Behandlung von Patienten ist der Blick von Helfern und Patienten nicht mehr auf die Genesung, sondern auf die Vorbereitung des Sterbeprozesses und die Verbesserung der Lebensqualität gerichtet. Unsere Redakteurin Dr. Brigitte Winkler sprach mit Prof. Dr. Dr. Feddersen, Leiter des SAPV-Teams der Ludwig-Maximilians-Universität München, darüber, was wichtig ist, um diesen Beruf überhaupt ausüben zu können und was wir von seinem Team und seinen Patienten für ein erfülltes (Arbeits-)Leben lernen können.

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Good work, good culture

Wie Google Mitarbeiterzentrierung lebt

Jährlich bewerben sich bei Google zwei Millionen Menschen auf wenige tausend offene Stellen. Unsere Redakteurin Dr. Brigitte Winkler sprach mit Google HR-Manager Frank Kohl-Boas darüber, was das Unternehmen als Arbeitgeber so attraktiv macht und wie sich der auf 65.000 Mitarbeitende angewachsene Konzern seine Kultur erhält.

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Focus!

Daniel Goleman zu präsenter Führung

Die Aufmerksamkeitsfähigkeit ist Teil der emotionalen Intelligenz und eine Grundvoraussetzung von leistungsfähiger Führung – so sieht es zumindest der Autor Daniel Goleman, der sich schon seit langem mit der Entwicklung von Führungsqualität beschäftigt. Im Interview mit der ZOE erläutert er seine Überzeugung.

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Good work, good culture (Langfassung)

Wie Google Mitarbeiterzentrierung lebt

Google gilt als einer der attraktivsten Arbeitgeber weltweit. Das Unternehmen erhält jährlich etwa zwei Millionen Bewerbungen für wenige tausend offene Stellen. Unsere Redakteurin Dr. Brigitte Winkler sprach mit Google HR-Manager Frank Kohl-Boas darüber, was das Unternehmen als Arbeitgeber so attraktiv macht und wie sich der mittlerweile auf 65.000 Mitarbeitende angewachsene Konzern seine Kultur erhält.

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Organisationsentwicklung in Asien

Ein Blick in die Praxis

Die Organisationsentwicklung entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA. Bis heute ist sie stark angelsächsisch geprägt. Ihr Wirkungskreis ist jedoch global und umfasst neben Europa auch Afrika, Lateinamerika und Asien. Exemplarisch haben wir daher Dr. Lee-Hsing Lu, Leiter des OD-Network Asia, gesprochen, der mit uns einen selbstreflektierten Blick in die Gestaltung von Organisationen im asiatischen Kulturkreis geworfen hat. Neben einer Standortbestimmung der Organisationsentwicklung in Asien, zeigt er uns wo Methoden, Formate und Werkzeuge des Wandels im asiatischen Raum funktionieren und wo sie an ihre Grenzen stoßen.

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Lüge nie!

Was Change Manager und Fußballtrainer gemeinsam haben

Was hat Fußball mit Wandel zu tun? Eine ganze Menge. Fußball ist global, Fußball ist Business und Fußball ist in konstanter Veränderung. Vor allem Trainer erleben dies bei jedem Spieltag aufs Neue. Sie treffen Entscheidungen, leiten an, bringen bei, müssen aber auch zuhören, verstehen und reflektieren können. Wir wollten wissen, ob es über Landesgrenzen hinaus gültige Prinzipien und Methoden gibt, die das Trainieren einer Fußballmannschaft ausmachen. Hierfür sprach unser Redakteur Oliver Haas mit einem Kenner des deutschen aber auch internationalen Fußballs: Erich Rutemöller. Er kennt das Geschäft Fußball aus verschiedenen Perspektiven, nicht zuletzt als Ausbilder von Fußballtrainern.

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Change Management entzaubert

Ein Gespräch mit Rune Todnem By, Chefredakteur des Journal of Change Management

Top-Down, Bottom-Up, Direktiv, Partizipativ, ... es gibt kaum ein Postulat in der Gestaltung von sozialem Wandel, welches noch nicht zum universell gültigen Prinzip erhoben wurde. Trotz aller Erfolge in der Anwendung, erleben wir dennoch auch schmerzlich die Limitationen dieser Denkweise. Rune Todnem By teilt diese Sicht, schaut kritisch auf die Herausforderungen von organisationalem Wandel im 21. Jahrhundert und teilt mit uns seine ganz persönliche Charta der Prinzipien für Veränderungsarbeit.

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Wandel international

Wie der kulturelle Kontext die Veränderungsarbeit bestimmt

Seit vielen Jahren begleitet Christoph Beier internationale Transformationsprozesse aus verschiedenen Perspektiven – als Regierungsberater in Indonesien oder aktuell als Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Unser Redakteur Oliver Haas hat mit ihm über seine Erfahrungen und Beobachtungen in all diesen Veränderungskontexten gesprochen und ihn gefragt, was Berater und Beraterinnen, die sich international bewegen, beim Change Management beachten sollten.

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Neugierig bleiben

Harvard-Professorin Ellen Langer zu Achtsamkeit und aktivem Wahrnehmen

Ellen Langer wurde als erste Frau zur Professorin an der Fakultät für Psychologie an die Harvard Universität in den USA berufen. Seit den frühen 1970er Jahren forscht sie als Sozialpsychologin zum Thema Achtsamkeit und hat seitdem elf Bücher und über 200 Artikel zum Thema veröffentlicht. Ihr Buch «Mindfulness» ist ein Standardwerk, welches in der 25. Jubiläumsedition erschienen ist. Ellen Langer nähert sich dem Thema Achtsamkeit als universelles Prinzip, welches nicht durch eine besondere Tradition oder Praxis allein zugänglich ist. Neugier und die damit verbundene Wahrnehmung neuer Dinge sind Schlüssel von Achtsamkeit. Bewusstsein des Nicht-Wissens birgt die Entdeckung neuer Wahlmöglichkeiten und Handlungsalternativen – für jeden Einzelnen, jedoch insbesondere in Organisationen und Führung.

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Change im Fluss der Dinge

Klaus Doppler, Fritz B. Simon und Rudi Wimmer in einem Trialog über Prinzipien des Wandels

In dem Versuch zu verstehen, ob es universelle Prinzipien gibt, die auf alle Veränderungsprozesse zutreffen – unabhängig von kulturellem, geografischem und unternehmerischem Kontext – hat unser Redakteur Oliver Haas mit den drei erfahrenen Organisationsberatern gesprochen, die sich übrigens zunächst angesichts dieser Grundfrage alle recht skeptisch zeigten. Im Laufe des Gesprächs kristallisierte sich aber doch das eine oder andere Muster heraus, das ihnen in ihrer langjährigen Tätigkeit im Kontext von Veränderungsprojekten immer wieder begegnete. Ein Gespräch über die Überlebensfähigkeit von Organisationen, den Versuch das Neue mit der alten Ordnung zu bewältigen, den Sinn des Status quo und Ambiguitätstoleranz.

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