Reflexion

Jubel, Trubel, Insolvenz

Wider einer Verherrlichung von Start-ups

Berlin, Berlin, immer wieder Berlin. Wer heute durch Berlin-Mitte läuft, kann ihn förmlich riechen, diesen Geist des Aufbruchs, des Neuen und des Anderen. Was für die USA Palo Alto ist, ist für Deutschland Berlin. Es ist der Innovationsmotor Deutschlands, das Epizentrum für Start-ups und es inszeniert sich auch so. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Faszinosum Start-up? Und wie realistisch ist es, dass etablierte Organisationen sich durch die Nachahmung der Arbeitsformen von Start-ups mehr «Start-up Mentalität» ins eigene Haus holen können? Unsere Redakteure Dr. Brigitte Winkler und Oliver Haas haben sich auf Spurensuche in eine Welt begeben, die alle zu verzaubern scheint, aber bei genauerem Hinschauen auch ihre dunklen Seiten hat.

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Reinventing Leadership Development

Schlüsselfähigkeiten bei Führungsverantwortlichen, Teams und in der Leadership Community entwickeln

«Warum scheint das Management in einer Zeitschleife hängengeblieben zu sein?» fragt Gary Hamel. Warum sind in Unternehmen die Uhren auch heute noch auf Kontrolle, Hierarchie und Bürokratie gestellt, obwohl die Lebenswelt in Organisationen von VUCA-Verhältnissen geprägt ist? Diesen Fragen geht der folgende Artikel nach und stellt ein Praxisbeispiel für ein integriertes Leadership Development vor, das es Organisationen und Führung ermöglicht, aus der Rekursivität auszusteigen. Das Fünf-Wetten-Modell versteht Leadership als ein Bündel von Schlüsselfähigkeiten, die eine Organisation in einem gegebenen Entwicklungsfenster benötigt. Um die Management-DNA weiter zu schreiben, ist das immer wieder zu validieren. Statt Qualifizierungsprogrammen für Rollenträger der Hierarchie geht es um die Gestaltung von Kommunikationsräumen für den Dialog über Organisation und Führungswirkungen.

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Auf Veränderung reagieren

Teamreflexion in agilen Retrospektiven

Agile Organisationsformen basieren auf dem Prinzip «Inspect and Adapt». Dazu finden in kurzen Abständen Retrospektiven statt, die auf kontinuierliche Verbesserung in puncto Zusammenarbeit und Prozesse abzielen. Wie erreichen Retrospektiven dieses Ziel? Die gruppendynamische Perspektive zeigt wesentliche Katalysatoren gelungener Teamreflexion auf, die das Reagieren auf veränderte äußere Bedingungen ermöglichen.

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Camping im Ballsaal

Strukturelle Optionen für Innovationsgeschäfte

Das grundsätzlich Neue hat es schwer, in der Organisation eine Heimat zu finden. Jahrzehntelang erfolgreich etablierte Routinen und Kulturen stören oft die produktive Kopplung mit der Innovation. So stellt sich die Frage: Wohin mit dem innovativen Geschäft in der Organisation?

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Managen im Hipster-Modus

Was leisten Start-up-Techniken in Unternehmen?

Große und mittelständische Unternehmen nutzen vermehrt Start-up-Methoden, um ihre Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Dieser Beitrag gibt einen systematischen Überblick zu den wichtigsten Methoden des Start-up-Managements und erläutert, unter welchen Voraussetzungen sie erfolgreich in etablierten Unternehmen eingesetzt werden können.

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Gleichzeitig optimieren und neu erfinden?

Zum produktiven Miteinander von Innovationslabs und etablierten Unternehmen

Start-ups und etablierte Unternehmen stellen füreinander potenziell eine Quelle der Inspiration dar. Nicht überraschend ist deshalb, dass viele Konzerne versuchen, durch die Gründung oder Zusammenarbeit mit Inkubatoren, Acceleratoren, Fellowship-Programmen und anderen Ansätzen, das Potenzial einer solchen Zusammenarbeit zu heben. Die Theoriebildung hängt dem bislang hinterher und kann (noch) wenig Hilfestellung leisten. Der Artikel liefert einen (Aus)blick auf die beobachtbare Unternehmenspraxis und eine konzeptionelle Bestandsaufnahme.

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Digitalisierung. Jetzt.

Eine Entgegnung

Die Regeln der Aufmerksamkeitsökonomie spielten noch nie der Mäßigung in die Hände. Die Unbedingtheit, mit der aktuell Digitalisierung als Revolution ausgerufen wird, weist jedoch eine neue, bedenkliche Qualität auf. Von vorhergehenden Megatrends des Managements unterscheidet sie sich in einem wichtigen Punkt: Digitalisierung avanciert zur Ideologie. Ideologien aber brauchen Entgegnungen.

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Radikal, fundamental und disruptiv?

Die Dramatisierung des personalwirtschaftlichen Wandels

Mit unermüdlicher Penetranz wird von grundlegenden Veränderungen des Personalmanagements berichtet. Möglicherweise überschätzt diese Zeitdiagnose den Wandel und unterschätzt die Stabilität. Dieser Beitrag plausibilisiert diese These beispielhaft für drei personalwirtschaftliche Handlungsfelder. Demnach erfordert der Fachkräftemangel keinen Paradigmenwechsel der Personalbeschaffung. Auch die Arbeitsbedingungen müssen nicht grundlegend an die neuen Arbeitswerte der Generation Y angepasst werden. Und nicht zuletzt haben traditionelle Karrieremodelle längst noch nicht ausgedient.

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Alles Selbstläufer?

Ein Überblick zu Motivations- und Anreizsystemen der «Digital Stars»

Die Digitale Transformation ist in aller Munde und wird maßgeblich durch die erfolgreichsten Unternehmen der Digitalwirtschaft – die so genannten Digital Stars – getrieben. Diese haben innovative Ansätze der Arbeits- und Organisationsgestaltung entwickelt, was einen großen Teil ihres Erfolgs ausmacht und inzwischen viele Nachahmer findet. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, wie die Digital Stars Motivation, Anreize und Vergütung ihrer Mitarbeiter gestalten.

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Wege zur self-managed Organisation

Eine Bestandsaufnahme

In Zeiten, die gerne mit dem VUCA-Begriff charakterisiert werden, kehren sich immer mehr Unternehmen von klassischen Organisationsformen ab. Neue flexiblere Formen werden in der Literatur häufig als self-managed bezeichnet und gelten vielen als zukunftsweisend. Zeit für eine kleine Bestandsaufnahme.

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